Deutscher Gewerkschaftsbund

DGB-Initiative Schule - Arbeitswelt

Mit der Initiative Schule - Arbeitswelt füllen die DGB-Gewerkschaften ihre schulpolitischen Forderungen und Beschlüsse mit Leben. Wir unterstützen Lehrkräfte und Schüler*innen bei der Berufsorientierung und beim Übergang von der Schule in den Beruf und wir engagieren uns für eine bessere Schul- und Bildungspolitik. Unser Ziel ist es allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihren Voraussetzungen, eine gute Bildung und Ausbildung zu ermöglichen und sie somit zu einem selbstbestimmten Leben zu befähigen.

Zu spät, zu we­nig: Drit­tes Ran­king Po­li­ti­sche Bil­dung in der Se­kun­dar­stu­fe I

Politik steht für Schüler*innen der Sekundarstufe I nur mit Unterbrechungen und erst spät auf dem Stundenplan. In sechs Bundesländern wird Politische Bildung frühestens ab der 8. Klasse unterrichtet, in Bayern erst ab Klasse 10. Nur in Nordrhein-Westfalen kann das Fach in vier aufeinanderfolgenden Schuljahren zweistündig unterrichtet werden.

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Schu­len wäh­rend und nach Co­ro­na – Pro­gramm für mehr Chan­cen­gleich­heit

Schulen haben die Aufgabe, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Wenn Schulen nach und nach wieder öffnen, muss die Chancengleichheit im Mittelpunkt stehen. Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien sowie jene, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben oder deren Familiensprache nicht Deutsch ist, trifft die längere Schulabstinenz doppelt hart.

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Han­nack: Mehr Geld für die Ganz­tags­be­treu­ung

"Alle Prognosen zeigen deutlich, dass die avisierten zwei Milliarden Euro des Bundes bei Weitem nicht ausreichen, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2025 umzusetzen", sagt DGB-Vize Elke Hannack. "Der Bund muss sich dauerhaft und mit deutlich mehr Geld beteiligen, sonst droht der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu scheitern."

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Han­nack: PI­SA of­fen­bart er­neut Not­wen­dig­keit ei­ner ge­sell­schaft­li­chen Bil­dungs­stra­te­gie

Abitur oder Hauptschule? Studium oder abgebrochene Berufsausbildung? Das hängt in Deutschland immer noch davon ab, aus welchem Elternhaus jemand kommt. "Gut 15 Jahre nach dem ersten PISA-Schock bleibt die soziale Schieflage der wunde Punkt unseres Bildungssystems", kritisiert DGB-Vize Elke Hannack.

DGB(Best-Sabel)
Pri­vat­schu­len: teu­rer, aber nicht bes­ser

Welche Vorteile bieten teure Privatschulen? Bessere Leistungen sind es nicht. Privatschüler schneiden Studien zufolge nicht besser ab als Kinder und Jugendliche, die an öffentlichen Schulen lernen, wenn der soziale Hintergrund herausgerechnet wird.

GEW
"Schu­len und Be­rufs­schu­len zu Leucht­tür­men un­se­rer Re­pu­blik ma­chen"

"Wir müssen Schulen und Berufsschulen zu Leuchttürmen unserer Republik machen, nicht Banken und Versicherungen", sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Interview mit dem Deutschlandfunk. Das seien "Investitionen in die Zukunft von Menschen". "Bildung wird einen erheblichen Stellenwert haben für den Erfolg der Gestaltung digitaler Innovationen", so Hoffmann.

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Han­nack: Bund muss Bil­dung flä­chen­de­ckend fi­nan­zie­ren dür­fen

Das Bundeskabinett bringt heute eine Grundgesetzänderung auf den Weg, die es dem Bund ermöglicht, wieder flächendeckend in die Bildungsinfrastruktur von Ländern und Kommunen zu investieren. "Damit wird einer der größten Fehler der Föderalismus-Reform 2006 korrigiert", sagt DGB-Vize Elke Hannack.

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Von Mc­Do­nald's bis Bun­des­wehr: Lob­by­is­mus im Klas­sen­zim­mer

Kochkurse, Malwettbewerbe, Angebote zur Berufsorientierung: Unter dem Deckmantel der Bildungsförderung drängen Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Verbände massiv in die Schulen. Tatsächlich geht es den Akteuren um Werbung, Imagepflege und das Gewinnen neuer Kunden: Was einmal in den Köpfen der Kinder ist, wird langfristig Früchte tragen, so die Hoffnung der Lobbyisten.

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Bil­dung muss Top-The­ma wer­den

Der DGB krisiert die chronische Unterfinanzierung des Bildungswesen in der Bundesrepublik. "Deutschland investiert weit weniger in Kitas, Schulen, Hochschulen und Weiterbildung als der Durchschnitt der OECD-Staaten", erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Es sei "höchste Zeit" für eine bundesweite Bildungsstrategie, sagte Hannack und forderte ein Ende des Kooperationsverbotes.

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