Deutscher Gewerkschaftsbund

DGB-Initiative Schule - Arbeitswelt

Mit der Initiative Schule - Arbeitswelt füllen die DGB-Gewerkschaften ihre schulpolitischen Forderungen und Beschlüsse mit Leben. Wir unterstützen Lehrkräfte und Schüler*innen bei der Berufsorientierung und beim Übergang von der Schule in den Beruf und wir engagieren uns für eine bessere Schul- und Bildungspolitik. Unser Ziel ist es allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihren Voraussetzungen, eine gute Bildung und Ausbildung zu ermöglichen und sie somit zu einem selbstbestimmten Leben zu befähigen.

Pri­vat­schu­len: teu­rer, aber nicht bes­ser

Welche Vorteile bieten teure Privatschulen? Bessere Leistungen sind es nicht. Privatschüler schneiden Studien zufolge nicht besser ab als Kinder und Jugendliche, die an öffentlichen Schulen lernen, wenn der soziale Hintergrund herausgerechnet wird.

GEW
"Schu­len und Be­rufs­schu­len zu Leucht­tür­men un­se­rer Re­pu­blik ma­chen"

"Wir müssen Schulen und Berufsschulen zu Leuchttürmen unserer Republik machen, nicht Banken und Versicherungen", sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Interview mit dem Deutschlandfunk. Das seien "Investitionen in die Zukunft von Menschen". "Bildung wird einen erheblichen Stellenwert haben für den Erfolg der Gestaltung digitaler Innovationen", so Hoffmann.

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Han­nack: Bund muss Bil­dung flä­chen­de­ckend fi­nan­zie­ren dür­fen

Das Bundeskabinett bringt heute eine Grundgesetzänderung auf den Weg, die es dem Bund ermöglicht, wieder flächendeckend in die Bildungsinfrastruktur von Ländern und Kommunen zu investieren. "Damit wird einer der größten Fehler der Föderalismus-Reform 2006 korrigiert", sagt DGB-Vize Elke Hannack.

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Stu­die zur Ar­beits­zeit: Lehr­kräf­te sind hoch­mo­ti­viert aber hoch­be­las­tet

Lehrkräfte in Deutschland arbeiten im Durchschnitt länger als vergleichbare Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Zu diesem Schluss kommt die am 29.01.2018 in Hannover vorgestellte Studie der Georg-August-Universität. Die GEW fordert daher umgehend Entlastung.

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Von Mc­Do­nald's bis Bun­des­wehr: Lob­by­is­mus im Klas­sen­zim­mer

Kochkurse, Malwettbewerbe, Angebote zur Berufsorientierung: Unter dem Deckmantel der Bildungsförderung drängen Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Verbände massiv in die Schulen. Tatsächlich geht es den Akteuren um Werbung, Imagepflege und das Gewinnen neuer Kunden: Was einmal in den Köpfen der Kinder ist, wird langfristig Früchte tragen, so die Hoffnung der Lobbyisten.

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Bil­dung muss Top-The­ma wer­den

Der DGB krisiert die chronische Unterfinanzierung des Bildungswesen in der Bundesrepublik. "Deutschland investiert weit weniger in Kitas, Schulen, Hochschulen und Weiterbildung als der Durchschnitt der OECD-Staaten", erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Es sei "höchste Zeit" für eine bundesweite Bildungsstrategie, sagte Hannack und forderte ein Ende des Kooperationsverbotes.

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